Ich möchte jede Spenderin und jeden Spender bitten, sich für den Crowdfunding-Newsletter einzutragen.

 

Das gilt für alle, die schon gespendet haben, als auch für diejenigen, die jetzt noch das Projekt unterstützen wollen.

Auf diese Weise bekommen alle Förderer ihre Spendenquittungen per Post und ab Projektstart den monatlichen Newsletter per Email.

Ein ganz herzliches Dankeschön!

    
Euros
Cents

Bitte überprüfe gleich, ob deine Eingaben korrekt sind! Danke!

In den USA ist - im Gegensatz zu der Situation in Deutschland-  eine Forschungsförderung mittels Crowdfunding bereits an der Tagesordnung. Der Vorteil ist hierbei, dass Interessensgruppen gezielt Forschungsprojekte anschieben können.

Dr. Michael Bohne im Gespräch mit Dr. Matthias Wittfoth über den Crowdfundingaufruf

Unterstützung für PEP gilt als SPENDE!

Was viele nicht wissen: ca. 30-40% der Fördergelder gehen für die Bürokratie verloren. Bei 100.000 € Forschungsförderung, zweigt die Hochschule 30.000 bis 40.000 € sogenannten „Overhead“ ab.

Die große Chance: alle Einzahlungen gehen zur MHH-Stiftung - als Spende!  Dadurch ermöglichen die Geldgeber/innen ein spezielles, innovatives Vorhaben und erhalten eine steuerlich-absetzbare Spendenquittung (nur nötig ab 200,- €).

Jeder einzelne gespendete Euro wird von der MHH Stiftung verwaltet und fließt zu 100% zur PEP-Forschung!

Forschung ist leider teuer! Eine Messung kostet ca. 500,- €, dazu kommen Personal- und Ausstattungskosten.

Was brauchen wir als Minimalziel?

Das Minimum von Fördergeldern, um ernsthaft Spitzenforschung zu betreiben, beträgt 50.000 €. Wenn diese Summe zusammenkommt, wird das Projekt definitiv mit Bildgebung gestartet.

Sollte weniger zusammenkommen, wird die Studie mit reduziertem Messaufwand durchgeführt (möglicherweise nur Fragebögen).

Wenn Du für den Zweck der Forschungsförderung Geld spenden möchtest, erwartest Du in der Regel keine Gegenleistung. Dennoch kann Deine Spende bei der Steuererklärung hilfreich sein. Zum Beispiel: Bei einer Spende von 500,- € gibt es eine Steuerersparnis von 229,- €, fast die Hälfte! (bei 50.000,- € Bruttojahreseinkommen)

Hier lässt sich der Anteil, den das Finanzamt anrechnet selbst herausfinden...

Spendenrechner

Spendenkonto

Bitte spende mindestens 100,- Euro  für dieses Forschungsprojekt auf folgendes Konto:

Förderstiftung MHH plus

IBAN: DE70 2505 0180 0910 1729 27

BIC: SPKHDE2HXXX (Sparkasse Hannover)

Stichwort "PEP"

UND trage Dich auf dem obigen Formular ein!

Ein besonderes Geschenk

  • JEDER Förderer/in (ab 100,- €) erhält regelmäßig Informationen über den Fortschritt des Projektes per Email. Somit kannst Du „live“ mitverfolgen, wie sich das Projekt entwickelt (ab Projektstart).
  • Spender/ innen, die mehr als 200,- €  überwiesen haben, werden zu einer eintägigen Forschungskonferenz nach Hannover eingeladen (Termin: ab August 2016). Diese Konferenz beinhaltet einen Vormittag leicht verständlich erklärtes Expertenwissen über die Methoden der Hirnforschung (Dr. Matthias Wittfoth). Was ist eigentlich funktionelles MRT, wie kommen die bunten Gehirnbilder zustande und was bringt die Zukunft? Außerdem die erste Vorstellung der Ergebnisse der bereits absolvierten ersten PEP-Studie. Der Nachmittag ist ganz der PEP Anwendung gewidmet. Dr. Michael Bohne diskutiert Aktuelles und Interessantes zu PEP und macht Demos.
  • Das beste zuletzt: Diejenigen, die mehr als 500,- €  gespendet haben, werden zu einem weiteren, exklusiven Termin eingeladen, an dem vertiefende Aspekte von PEP mit Hirnforschern diskutiert werden können. Das heißt: ein sehr besonderes "Kamingespräch" mit Besuch des MRT-Scanners und Demonstration, wie eine wissenschaftliche Messung konkret abläuft. 

 

Was soll untersucht werden? PEP und Aviophobie

Nach einer Umfrage des Instituts für Demoskopie Allensbach (Bericht 2003/16) leiden etwa 15 % aller Deutschen unter Flugangst. Weitere 20 % fühlen sich an Bord nicht sonderlich wohl. Die jüngsten Flugunfälle (Germanwingsabsturz) dürften die Quote weiter erhöht haben (siehe Interview in der ZEIT von Christian Spille, 26. März 2015: „Ich dachte, ich hätte meine Flugangst im Griff. Durch den Absturz der Germanwings-Maschine ist es wieder schlimmer geworden. Schier unglaublich, dass einfach so ein Flugzeug vom Himmel fällt.“).

Die Aviophobie gehört zu den spezifischen Phobien. Die Behandlung erfolgt bislang meist mit einer Konfrontation mit angstauslösenden Reizen im Rahmen einer Verhaltenstherapie. Im Vergleich liegen die Vorteile einer Behandlung mit PEP in der kürzeren Dauer und in der Erfahrung der Selbstwirksamkeit. PEP böte den Betroffenen zusätzlich die Möglichkeit, das selbstberuhigende Klopfen selbst noch kurz vor dem Start des Flugzeuges anzuwenden.

Weiterhin zeigen neuere Untersuchungen, dass verhaltenstherapeutische Methoden sich heute als weniger effektiv darstellen, als noch vor einigen Jahrzehnten (Johnsen & Friborg, Psychological Bulletin 2015). Eine wirksame neue Behandlungsalternative wäre daher sehr begrüßenswert.

Studienplan

In der aktuell geplanten Studie sollen 25-30 Personen mit Aviophobie (zwischen 20 und 50 Jahre alt) im funktionellen MRT untersucht werden. Während der Messung wird ein Film präsentiert, der die Momente im Inneren eines Flugzeuges vor dem Start darstellt. Hierdurch soll die Angst der zu Untersuchenden getriggert werden, während funktionelle Hirnscans gemessen werden. Es folgt ein weiterer kurzer Messblock, in dem nur Bilder von Flugzeugunfällen gezeigt werden. Die Versuchspersonen bewerten ihre Angst nach jedem Bild mit Tastendruck auf speziell magnettauglichen Antwortknöpfen.

Abschließend werden für ca. 15 Minuten ein strukturelles MRT-Bild und ein sogenannter Ruheaktivitätsscan (Restingsstate) gemessen. Dies alles soll als Vergleichsmessung dienen, um später die gleichen Sequenzen nach erfolgter PEP-Therapie zu kontrastieren. 

Die Hypothese ist, dass sich die Gehirnaktivität in emotionalen Zentren signifikant vor und nach PEP unterscheidet. 

Eine Kontrollgruppe (alters- und geschlecht-gematcht) erhält die gleichen Messungen, jedoch kein PEP, sondern ein Entspannungstraining (z.B. Muskelrelaxation nach Jacobsen).

Vor den Gesamtmessungen werden alle Versuchspersonen aufgefordert, ein paar psychologische Fragebögen auszufüllen, die wichtige Hinweise geben können, welche aktuellen Einstellungen und Gefühlszustände die Wirksamkeit beeinflussen, wie z.B. Depressionsskalen (Beck Depression Inventory), Emotionsregulationstrategien im Alltag (Emotion Regulation Questionaire), zeitlich überdauernde und momentane Ängste (State-Traite Anxiety Scale).

Ziel der Studie ist sowohl der Wirksamkeitsnachweis, als auch die Aufdeckung des Wirkmechanismus von PEP.